Glossar

B

Beta-Version

Vorabversion einer Software, welche sich noch in der Testphase befindet, aber bereits mit Einschränkungen genutzt werden kann.

Blog

Kurzform von Weblog, einer Art persönliches Tagebuch, das online und für alle lesbar geführt wird. Die Blog-Community ist die Gemeinschaft aller „Blogger“ (Person, die einen Blog führt), unter denen oft zahlreiche Kontakte bestehen.

Boole'sche Operatoren

Logische Operatoren, die wahre bzw. falsche Aussagen verknüpfen und daraus einen Wahrheitswert (WAHR oder FALSCH) des gesamten Ausdrucks ermitteln. Boole'sche Operatoren umfassen AND, OR, NOT und XOR (exklusives ODER, „entweder - oder“). Sie gehen auf den englischen Mathematiker George Boole (1815-1864) zurück.

Bot

Siehe auch Webcrawler.

Browser

Von engl. to browse = durchblättern, durchsehen. Programm zum Betrachten von und Navigieren durch Webseiten. Beispiele für bekannte Browser sind Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox und Opera.

Browsertab

Registerkarte im Browser, über die die Auswahl und Darstellung mehrerer Webseiten in einem einzigen Fenster möglich wird.

Siehe auch Browser.

C

Cache

Von frz. cacher = verbergen. Eine Art Zwischenspeicher, aus der häufig benötigte Daten schnell wieder geladen werden können.

Chat

Von engl. to chat = plaudern. Kommunikation über das Internet in Echtzeit.

Siehe auch Internet.

Cookie

Cookies beinhalten Informationen, die ein Server an den Browser sendet und auf dem Rechner des Website-Besuchers gespeichert werden. Beim erneuten Aufrufen der Website werden diese Informationen zurück an den Server gesendet. Cookies werden beispielsweise für automatische Anmeldungen ohne manuelle Eingabe eines Passworts verwendet, allerdings lassen sich durch sie auch unbemerkt Benutzerprofile ermitteln.

Siehe auch Browser.

D

Diskussionsforum

Auch als Internetforum bezeichnet. Asynchrone, nach Themen gegliederte Kommunikationsplattform. Diskussionsforen umfassen Mailinglisten, Newsgroups und Webforen.

Siehe auch Mailingliste, Newsgroup, Webforum.

Domain

Domains „gliedern“ Adressen im Internet hierarchisch. Die einzelnen Teile einer Domain sind durch Punkte getrennt. Beispiele für Domains sind „de“ („top level domain“, hier: deutsche Seiten), „uni-passau.de“ (Domain zweiter Ebene: die Universität Passau als Teil des deutschen Netzes) und „phil.uni-passau.de“ (Domain dritter Ebene: die philosophische Fakultät als Teil der Universität Passau). Domainnamen werden von sogenannten Domain Name Servern in IP-Adressen umgewandelt und dadurch die zugehörigen Rechner im Internet adressierbar.

Siehe auch IP-Adresse, Subdomain, TLD.

Doorway-Pages

Webseiten, die einzig dem Zweck dienen, auf die eigentliche Webseite eines Anbieters weiterzuleiten und die somit der Suchmaschine Google vorgaukeln, das Zielangebot wäre oft verlinkt und deshalb wichtig. Die Zielseite rückt dadurch in der Trefferliste weiter nach vorne.

Siehe auch Webseite.

E

Emoticon

Neologismus aus den englischen Wörtern „emotion“ und „icon“. Eine Folge von normalen Satzzeichen, die bestimmte Gefühlszustände ausdrücken sollen. Emoticons werden hauptsächlich in Diskussionsforen und Chats verwendet, teilweise auch in informellen E-Mails.

Siehe auch Chat, Diskussionsforum.

F

Flash

Multimedia-Format von Adobe (früher Macromedia). Flash erlaubt das Abspielen von Musik und Animationen sowie Interaktivität mit dem Benutzer. Es kann in Webseiten eingebettet werden und wird dort meist als animiertes Intro oder Menüführung eingesetzt. Flash-Dateien sind erkennbar an der Dateiendung *.swf.

Frame

Teilbereich einer Webseite, in der ein externes Dokument dargestellt werden kann.

Siehe auch Webseite.

G

Google-Bombing

Absprache von Websitebesitzern, die jeweils einen Link auf eine bestimmte Seite setzen, um dieser in der Suchmaschine Google, die die Anzahl der Links auf eine Seite zählt, ein besseres Ranking zu verschaffen.

H

Homepage

Startseite einer Website (Startseite wird auf englischen Seiten meist mit „Home“ übertitelt). Oft auch mit Website als Ganzes gleichgesetzt.

Siehe auch Website.

Hyperlink

Auch kurz „Link“ genannt. Querverweis in einem Hypertext-Dokument. Das Zieldokument wird mit einem Klick auf den als Link gekennzeichneten Text geöffnet.

Siehe auch Hypertext.

Hypertext

Nicht-lineare Textorganisation, die durch Querverweise, sogenannte Hyperlinks, im Dokument erzeugt wird.

Siehe auch Hyperlink.

HTML (Hypertext Markup Language)

Auszeichnungssprache für Dokumente im WWW. Durch HTML kann ein Text durch Angaben zur Gliederung, Textformatierung und Hyperlinks erweitert sowie Multimedia-Dateien in das Dokument eingebunden werden. Die Umwandlung in eine grafische Darstellung erfolgt im Browser.

Siehe auch Browser, Hyperlink, Hypertext, WWW.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Protokoll (Verfahren) zur Übertragung von Dokumenten im WWW, v.a. Webseiten, über ein lokales Netz oder das Internet. Das „http://“ als Teil der URL zeigt dem Browser an, dass HTTP als Protokoll verwendet wird.

Siehe auch Browser, Hypertext, WWW.

I

IP-Adresse

Eine IP-Adresse dient der eindeutigen Adressierung von Rechnern in einem Netzwerk. Bei der Einwahl in das Internet bekommt auch jeder heimische Rechner eine IP-Adresse zugewiesen. Sie setzt sich zusammen aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte abgetrennt werden, z.B. 192.168.0.1.

Internet

Weltweiter Zusammenschluss vieler lokaler Netzwerke. Der Begriff „Internet“ wird häufig mit dem WWW gleichgesetzt, allerdings umfasst das Internet neben dem WWW noch andere Dienste, wie z.B. E-Mail, FTP (Dateiübertragung) oder Telnet (Fernverwaltung eines Rechners).

Siehe auch WWW.

ISP (Internet Service Provider)

Auch kurz „Provider“ genannt. Anbieter von Internetzugängen und weiteren Dienstleistungen rund um das Internet, z.B. T-Online.

Siehe auch Internet.

L

Link

Siehe auch Hyperlink.

M

Mailingliste

Dienst, der einen zwischen den Abonnenten öffentlichen Nachrichtenaustausch per E-Mail ermöglicht und meist einem bestimmten Thema gewidmet ist. Im Gegensatz zu Newsgroups werden Mailinglisten auf einem zentralen Server verwaltet, für die Teilnahme reicht ein Mailprogramm wie Outlook, Thunderbird, Eudora oder Pegasus Mail. Im Gegensatz zu Newslettern kann jeder Teilnehmer einen Beitrag an alle Teilnehmer senden.

Siehe auch Diskussionsforum, Newsgroup, Newsletter.

N

Netiquette

Neologismus aus „net“ und „etiquette“. Verhaltensempfehlungen für die Kommunikation im Internet, beispielsweise via E-Mail oder in Diskussionsforen.

Siehe auch Diskussionsforum.

Newsgroup

Dienst, der einen zwischen den Abonnenten öffentlichen schriftlichen Nachrichtenaustausch ermöglicht und meist einem bestimmten Thema gewidmet ist. Im Gegensatz zu Mailinglisten sind Newsgroups dezentral und daher ausfallsicher in einem eigenen Netzwerk, dem „Usenet“, organisiert. Zum Betrachten und Schreiben von Beiträgen sind spezielle Programme, sogenannte „Newsreader“ notwendig, aber auch moderne Mailprogramme wie Outlook oder Thunderbird sowie die Browser von Mozilla und Opera verfügen über Newsgroup-Funktionalität.

Siehe auch Browser, Diskussionsforum, Mailingliste, Usenet.

Newsletter

Abonnierbarer Dienst, über den in meist regelmäßigen Abständen Informationen per E-Mail versandt werden. Im Gegensatz zu Mailinglisten kann der Abonnent Nachrichten nur empfangen.

Siehe auch Mailingliste.

Newsreader

Programm, das zum Verfassen und Abrufen von Newsgroup-Beiträgen notwendig ist. Auch aktuelle Mailprogramme wie Outlook oder Thunderbird sowie die Browser von Mozilla und Opera bieten Newsgroup-Funktionalität.

Siehe auch Browser, Newsgroup.

Newsserver

Bezeichnet sowohl ein Programm, das Nachrichten im Usenet weiterleitet und zum Abruf bereithält, als auch den Rechner, auf dem diese Software läuft.

Siehe auch Newsgroup, Usenet.

O

OPAC (Online Public Access Catalogue)

Über das Internet zugänglicher digitaler Bibliothekskatalog.

P

PDF (Portable Document Format)

Von Adobe entwickeltes, kommerzielles, aber offen gelegtes Dateiformat, das sich besonders als Druckvorstufe eignet. PDF-Dateien können vom Leser nicht verändert werden und sind erkennbar an der Endung *.pdf.

posten

Versenden eines Beitrags an ein Diskussionsforum. Der Beitrag selbst wird daher auch als „Posting“ bezeichnet.

Siehe auch Diskussionsforum.

Proxy-Server

Von engl. proxy = Bevollmächtigter, Vertreter. Dienstprogramm, das in einem Netzwerk zwischen verschiedenen Rechnern vermittelt in dem Sinne, dass die Kommunikation zwischen zwei Rechnern nicht direkt, sondern nur über den Proxy geschieht. Ziel ist meist eine Erhöhung der Sicherheit durch Filterung von Daten beim Proxy oder eine Erhöhung der Effizienz mit dem Proxy als Cache.

Siehe auch Cache.

R

Robot

Siehe auch Webcrawler.

S

Server

Software, die in einem Netz anderen Programmen und Rechnern bestimmte Dienste auf Anfrage bereitstellt. Ein WWW-Server verwaltet beispielsweise Websites und sendet einzelne Dokumente an den anfordernden Browser, Mailserver hingegen besorgen die Auslieferung elektronischer Post. Die Rechner, auf denen ein Server läuft, werden im allgemeinen Sprachgebrauch ebenfalls Server bezeichnet, heißen in der Informatik jedoch „Host“.

Smiley

Ursprüglich einfache, grafische Darstellung eines lächelnden Gesichts. Mittlerweile steht Smiley nicht nur für „Grinsegesichter“, sondern generell für Stimmung ausdrückende, kleine Grafiken. Sie sind meist in Webforen oder Chats zu finden, bei reinen Textnachrichten werden hingegen Emoticons verwendet, die die Smileys nachbilden sollen.

Siehe auch Chat, Emoticon.

Spider

Siehe auch Webcrawler.

Spyware

Programme, die meist unbemerkt mit anderen, vermeintlich nützlichen Programmen installiert werden und verborgen im Hintergrund arbeiten. Spyware überträgt Daten über den Rechner und/oder den Benutzer und seiner Vorlieben an den Angreifer.

Stop-Wort

Stop-Wörter sind kurze Wörter, die im Sprachgebrauch sehr häufig vorkommen und von den Suchmaschinen nicht berücksichtig werden, da sie zu wenig Unterscheidungskraft besitzen. Beispiele sind bestimmte und unbestimmte Artikel, Konjunktionen und Pronomina.

Subdomain

Domains unterhalb von Domains, z.B. ist „ocp.uni-passau.de“ eine Subdomain der Domain „uni-passau.de“. Jede Subdomain ist ihrerseits eine Domain und kann weitere Subdomains enthalten.

Siehe auch Domain.

T

Thread

Auch „Thema“, „Topic“ oder „Diskussionsstrang“ genannt. Folge von Diskussionsbeiträgen, die auf einen Anfangsbeitrag, der ein bestimmtes Thema angestoßen hat, Bezug nehmen. Üblicherweise wird in einem Thread nur dieses eine Thema diskutiert. Wer davon abweicht, wird oft mit dem Hinweis „off topic“ oder „OT“ aufgefordert, zum eigentlichen Thema zurückzukehren.

Siehe auch Diskussionsforum.

TLD (Top-Level-Domain)

Der Teil einer Domain, der auf den letzten Punkt des Domainnamens folgt. Die zur Domain www.uni-passau.de gehörige Top-Level-Domain wäre demnach „de“. Neben allgemeinen Top-Level-Domains wie com, org, net, name, info oder biz gibt es länderspezifische Top-Level-Domains wie de, it, at, ch, fr, es usw.

Siehe auch Domain.

toter Link

Link, der auf ein nicht mehr existierendes Dokument verweist.

Siehe auch Hyperlink.

U

URL (Uniform Resource Locator)

Eine eindeutig identifizierbare Adresse, die sich aus der Domain und dem vollständigen Pfad zu einem Dokument zusammensetzt, z.B. http://www.uni-passau.de/wir.html.

Usenet

Ursprünglich: UNIX User Network. Elektronisches, dezentral organisiertes Netzwerk, das sich aus der Gesamtheit aller Newsgroups zusammensetzt. Das im Usenet verwendete Protokoll zur Datenübertragung ist NNTP.

Siehe auch Newsgroup.

W

Webcrawler

Auch Spider, Bot oder Robot genannt. Programme, die über das Verfolgen von Hyperlinks automatisch das WWW durchsuchen und Webseiten analysieren. Hauptsächlich eingesetzt von Suchmaschinen, um ihren Suchindex erstellen zu können.

Siehe auch Hyperlink, WWW.

Webforum

Diskussionsforum, das in eine Website integriert ist.

Siehe auch Diskussionsforum.

Webmaster

Person, die für die Konzeption, Erstellung und Pflege einer Website verantwortlich ist.

Siehe auch Website.

Webring

Lockerer Zusammenschluss von Websites meist gleichen Themas, die sich gegenseitig verlinken.

Siehe auch Website, Hyperlink.

Webportal

Website, die oft benötigte Dienste zusammenfasst und thematisch gliedert, um Benutzern eine schnelle Übersicht zu ermöglichen. Webportale sollen als Ausgangspunkt für eine Recherche im Internet dienen.

Siehe auch Website.

Webseite

Einzelne Seite als Teil einer Website.

Siehe auch Website.

Website

Auch als Web-Präsenz bezeichnet. Ein im WWW publiziertes Projekt als Ganzes, das sich aus einzelnen (Hypertext-)Dokumenten / Webseiten und anderen Dateien wie Bildern oder Filmdateien zusammensetzt.

Siehe auch Homepage, Webseite.

Wiki

Aus dem Hawaiianischen „wikiwiki“ = schnell. Website, deren Einzelseiten jeweils online über eine Bearbeitungsfunktion geändert und über Hyperlinks eng miteinander verknüpft werden können. Beispiele für Wikis sind Wikipedia, Wikisource und Project Gutenberg.

Siehe auch Website.

Wildcard

Auch Trunkierungszeichen genannt. Wildcards sind Platzhalter für andere Zeichen und finden meist bei Suchanfragen Anwendung, um verschiedene Schreibweisen und Wortableitungen in einer einzigen Anfrage zu berücksichtigen.

WWW (World Wide Web)

Teil des Internets, der Hypertext-Dokumente umfasst, welche u.a. mit einem Browser betrachtet werden können.

Siehe auch Browser, Hypertext, Internet.

„Wer sucht, der findet - oder auch nicht.“PDF-VersionCopyright © 2006 Christoph Bichlmeier