III.2.3. Umgang der befragten Studenten mit Suchmaschinen

Nur eine Minderheit der Studenten, die an der Online-Umfrage teilgenommen haben, greift bei der Recherche auf mehrere Suchmaschinen gleichzeitig zurück. 56 Studenten (63%) benutzen nur 1 Suchmaschine, 27 Studenten (30%) immerhin 2 Suchmaschinen, 5 Studenten (6%) sogar 3. Nur 1 Student (1%) verwendet mehr als 3 verschiedene Suchmaschinen. Da sich die Mehrheit der befragten Studenten nur mit 1 Suchmaschine begnügt, besteht die Gefahr, dass alles, was die Suchmaschine der Wahl nicht findet, von ihnen als nicht existent wahrgenommen wird.

Abbildung III.2.1. Diagramm: Anzahl der benutzten Suchmaschinen

Diagramm: Anzahl der benutzten Suchmaschinen

Nach der Ausführung einer Suchanfrage begnügt sich nur 1 Student (1%) mit der 1. Seite der Trefferliste, 21 Studenten (24%) betrachten bis zu 3 Seiten und 27 Studenten (30%) bis zu 5. Verglichen mit den Studien von iProspect und der Universität Karlsruhe ist durchaus überraschend, dass ganze 29 Studenten (33%) sich die Mühe machen und bis zu 10 Seiten inspizieren, 11 Studenten (12%) sogar noch mehr. Die befragten Studenten nehmen offensichtlich bei einer fachlichen Recherche die Treffer genauer in Augenschein und geben sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden.

Abbildung III.2.2. Diagramm: Anzahl der betrachteten Seiten bei Suchmaschinen

Diagramm: Anzahl der betrachteten Seiten bei Suchmaschinen

Bei der Einschätzung, welche Links gesponsert und welche nicht beim Suchmaschinenbetreiber gekauft wurden, fühlen sich die befragten Studenten sehr sicher. 58 Studenten (65%) behaupten, diese Unterscheidung zuverlässig treffen zu können, nur 7 Studenten (8%) verneinen dies. Weitere 24 Studenten (27%) können dazu keine Angaben machen.

Abbildung III.2.3. Diagramm: Identifizierung kommerzieller Links bei Suchmaschinen möglich?

Diagramm: Identifizierung kommerzieller Links bei Suchmaschinen möglich?
„Wer sucht, der findet - oder auch nicht.“PDF-VersionCopyright © 2006 Christoph Bichlmeier