Standardausgaben

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Eine Methode für die Standardausgabe (auf Konsole) haben wir schon kennen gelernt:

System.out.println("text");

Hier kann man schon erahnen, wie Java aufgebaut ist und was es mit Objektorientierung auf sich hat:
System->Ausgabe->schreibe

Der Text, den wir ausgeben wollen, wird der Methode "println" in runden Klammern übergeben und durch Anführungszeichen begrenzt, da es sich hier um eine Zeichenkette handelt. Daneben gibt es noch folgende Ausgabemöglichkeit:

System.out.print("Dieser ganze Text steht ");
System.out.print("bei der Ausgabe in einer Zeile!");

Der Unterschied zwischen print und println liegt darin, dass nach println automatisch in eine neue Zeile gesprungen wird (ln = line = Zeile).
Eine Zeichenkette (String) wird immer von Anführungszeichen eingeschlossen. Was aber, wenn die Zeichenkette selbst Anführungszeichen enthält? Der Compiler würde fälschlicherweise ein Ende des Strings da annehmen, wo keines ist! Dieses und andere Sonderzeichen kann man daher durch einen vorangestellten Backslash (Rückstrich) kennzeichnen:

System.out.print("Stefan Raab: "Alle drei zusammen...""); //Fehler!!
System.out.print("Stefan Raab: \"Alle drei zusammen...\""); //korrekt

Vorangestellte Backslashes erzeugen sog. Escapesequenzen. Eine kleine Auflistung:

ZeichenfolgeBedeutung
\nneue Zeile
\bbackspace (ein Zeichen zurück)
\tTabulator
\"Anführungszeichen
\'Hochkomma
\fform feed
\rcarriage return

Außer den Anführungszeichen treffen wir in der Praxis häufig auf \n:

System.out.print("ein kleiner Satz...\n");

erzeugt dasselbe wie:

System.out.println("ein kleiner Satz...");

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